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Wie ein Balkon – BetonAcker im Gemeinschaftsgarten

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Seit gut einem Jahr haben wir das Hochbeet im Gemeinschaftsgarten. Es ist kaum zu glauben, was dort alles wächst. Eigentlich zu viel für zwei Quadratmeter. Aber schaut mal her.

Das ist unser Hochbeet im Gemeinschaftsgarten Lindenhof auf dem Pfalzplatz. Idyllisch unsere kleine Spielwiese, oder?

Als Timo und ich vor eineinhalb Jahren in den Lindenhof gezogen sind, war der Gemeinschaftsgarten auf dem Pfalzplatz ein Grund, uns für diese Wohnung zu entscheiden, obwohl sie keinen Balkon hat. Diese Rolle sollte der Garten übernehmen. Und das tut er. Das Hochbeet haben wir von einem Paar übernommen, das weggezogen war und sich nicht mehr darum kümmern konnte. Und weil wir lieber gärtnern, als etwas bauen wollten, passte das perfekt.

Den Salat unserer Vorgänger behielten wir. Von anderen Gärtnern bekamen wir Salbei geschenkt, der wächst, als gehöre das Beet ihm. Das Bergbohnenkraut, das gerade so schön violett blüht, war auch ein Geschenk. Wir säten Kohlrabi und Möhren, aber die wuchsen nicht so gut. Dafür die Tomaten, der Basilikum und die Zuckerschoten. Und diese herrlichen Sonnenblumen …

Die Erdbeeren, die wir letztes Jahr gepflanzt haben, blühen.

Im Spätsommer pflanzten wir die Erdbeeren ein, die meine Mutter nicht mehr haben wolle. Die blühen gerade und machen den Bienen und uns gleichermaßen Appetit. Blumen wollte ich auch im Beet haben. Also steckte ich im Herbst Zwiebeln für Krokusse und Narzissen. Und wisst ihr wie schön es ist, wenn nach Monaten grauer Kälte endlich die ersten Halme aus der Erde schauen und kurz danach die Krokusse blühen? Herrlich ist das.

Bunter Wintersalat: Den genauen Namen habe ich vergessen. Er ist mal wieder kurz vorm „Schießen“.

Salat haben wir auch wieder. Der ist jetzt kurz vorm Schießen und will geerntet werden. Den hatte ich zusammen mit Spinat im Herbst ausgesät, damit das Beet nicht so trist und brach liegt. Und sie haben den Frost gut überstanden; auch ohne Abdeckung. Aber vermutlich ist das auch der Grund, weshalb die Salatpflanzen bald schießen werden.

Zu guter letzt freue ich mich noch auf die Blumen, die ich in die Topf-Halterungen gesät habe. Die auf der linken Seite sollen einfach schön aussehen und Bienen und Hummeln anziehen. Die Blüten auf der rechten Seite sollen sogar essbar sein.

Mehr von unserem Beet erfahrt ihr auf unserem Blog. Jetzt erstmal viel Freude mit der Bilderstrecke:

Die Narzissen blühen. Da hat es sich gelohnt, im Herbst die Zwiebeln zu stecken.
Die Zuckerschoten sprießen. Sie werden nicht lange so klein sein.
Die Zucchinis haben wir vor das Hochbeet gestellt, damit die bald riesigen Pflanzen den anderen nicht im Weg sind.
Hier werden ein paar Blümchen für Bienen und Insekten blühen.
Die Blüten, die hier bald blühen werden, soll man essen können. Jedenfalls steht das auf dem Samenbeutel.
Das Bergbohnenkraut blüht wunderschön violett. Und die Bienen freut es.

Ein Gedanke zu „Wie ein Balkon – BetonAcker im Gemeinschaftsgarten“

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Der BetonAcker im Gemeinschaftsgarten Lindenhof